Überbringer von schlechten Nachrichten wurden bereits in der Antike zum Tode verurteilt. Manchmal könnte man schon in die Versuchung kommen solch alte Bräuche wieder aufleben zu lassen
Oktopus (Krake) mit Zwiebeln
½ kg Zwiebeln
1 Glas Weißein
1 kg Oktopus
1 Stück Zimt
10 schwarze Pfefferkörner
10 Nelken
172 kg Karotten
3 EL Tomatenmark
½ kg Stangensellerie
4 Lorbeerblätter
1 Glas Olivenöl
Zubereitung:
Falls notwendig werden Schnabel, Augen und Innereien des Oktopus entfernt. Dann wird er in mundgerechte Stücke geschnitten. Karotten, Sellerie und Zwiebeln werden geputzt und grob zerkleinert. (Auch das Grün des Sellerie.)
Nun kommen zuerst die Oktopusstücke in den heißen Topf (ohne Fett), bis die Flüssigkeit des Oktopus verdunstet ist, dann kommen die Gemüse dazu, das Tomatenmark, der Wein. Das Olivenöl und die Gewürze. Alles wird gut vermischt und muss jetzt zugedeckt auf mittlerem Feuer ca. 2 Stunden kochen.
Heiß servieren!
Quelle: Was die Großmutter – noch wusste… – mit Kathrin Rüegg und – Werner O. Feißt
[via]
Update:
Gerade hab ich per Mail noch ein weiteres leckeres Rezept erhalten:
Krake gebraten
Krake (Oktopodi) mit Knoblauch in Olivenöl gebraten
Zutaten für 4 Portionen
1 kg Tintenfische (Krake, ohne Kopf – nur Fangarme)
2 Zehe/n Knoblauch
30 ml Öl (Olivenöl)
20 cl Ouzo
Oregano
Thymian
1 Zitrone(n)
Zubereitung
Der Krake sollte ein großer mit möglichst dicken Armen sein. Diese sind besonders zart und eigenen sich auch für Anfänger bestens. Wichtig ist, dass kein weiteres Salz hinzugefügt wird, da der Kerl genug aus seinem früheren Zuhause mitgebracht hat.
Ich verwende einen großen Alu-Spritzgusstopf mit Glasdeckel. In diesem erhitze ich das Öl stark und lasse vorsichtig den vorher gründlich gewaschenen und trockengetupften Kraken (Arme bitte nicht auseinanderschneiden) in den Topf gleiten. Als würde er sich über die plötzliche Hitze mächtig ärgern, wird er knallrot; und das ist gut so. Sobald es anfängt zu köcheln, werden die Knoblauchzehen kleingeschnitten und mit dem Ouzo und dem Oregano zum Kraken gegeben. So köchelt er dann etwa 45 Minuten.
Anschließend etwas Olivenöl in einer beschichteten Pfanne von größerem Durchmesser wieder stark erhitzen. Die Krakenbeine jetzt voneinander trennen und in dem heißen Olivenöl kurz von allen Seiten kross braten. Achtung: Das geht sehr schnell und man muss sich vor “explodierenden Saugnäpfen” in Acht nehmen.
Mit einer Zitronenscheibe auf weißen Tellern serviert schmeckt der Krake am Besten mit einem Gläschen Ouzo.
Dazu passt Bauernbrot (weiß) oder türkisches Fladenbrot und Bauernsalat.
Quelle: Chefkoch.de
Na dann mal guten Appetit
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